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Auf der Wieden: Wiedner Hauptstraße mit Klimt, Hotel Triest – und Heimweh zu verkaufen


In der Blog-Reihe "Wiener Einkaufsstraßen" möchte ich euch heute gerne die Wiedner Hauptstraße im 4. Bezirk vorstellen. Sie wurde 2024 zur klimafitten Einkaufsstraße umgestaltet - ein wirklich wertvolles Prädikat, auch wenn der volle Umfang erst im Frühling richtig sichtbar wird, wenn alles grünt und blüht. Es gibt nun 1.300 m² neue Grünflächen, zusätzliche Bäume, verbesserte Fahrbahnüberquerungen für uns Fußgänger, mehr Sitzgelegenheiten und natürlich einen baulich getrennten 2-Richtungs-Radweg.

Das waren einige Fakten zu einer der lebendigsten Einkaufsstraßen im 4. Bezirk Wieden, mitten in Wien. Es sind hier Boutiquen, Ethno-Mode, Hutmacher, Geschäfte für Unterwäsche, Lederwaren, Schuhe, Juweliere, Parfümerien, Apotheken, Buchhandlungen, vergolder Werkstätten und noch vieles andere zu finden. Heute möchte ich mich dem Besonderen widmen, das hier zu entdecken ist. 

Ein (vielleicht) spannendes Detail: Im 4. Bezirk (Wieden) wohnt man in Wien nicht "in Wieden", sondern "auf der Wieden" - ein Begriff, der bis ins Jahr 1211 zurückreicht.   

Das beeindruckende Klimt-Mural an der Hauswand


Farbenfrohes Street-Art-Mural von Eduardo Kobra mit Gustav Klimt und Katze an der Wiedner Hauptstraße 78 in Wiens 4. Bezirk Wieden.

Beginnen möchte ich mit einem Kunstwerk auf der Wiedner Hauptstraße. Es ist ein farbenprächtiges

Winter-Outfit mit rotem Hut: Türen auf zum frostigen Schweizer Garten Wien


Manchmal fühlt sich der Wiener Winter an wie ein altes Märchenbuch, das man nur durch eine ganz bestimmte Tür betreten kann. 

Vor allem, wenn dicke weiße Schneeflocken fallen und die Stadt für ein paar Tage in reinstem Weiß erstrahlt. In einer Großstadt bleibt der Schnee ja selten lange liegen - und auch jetzt ist er schon wieder Geschichte. Aber wenn es - wie diesen Winter - über längere Zeit richtig kalt bleibt, mache ich mich gern auf die Suche nach vereisten Teichen und zugefrorenen Wasserläufen.

Tür auf für den Winter im Schweizer Garten - und meinen roten Hut als kleinen Farbtupfer im Grau und Eis.

Looks of Lovet in rotem Hut, kariertem Mantel in Brauntönen, weißer Bluse, weiter schwarzer Hose und roter Handtasche – öffnet die große Tür zum Schweizer Garten Wien, Winter 2026 Looks of Lovet in rotem Hut und kariertem Mantel in Brauntönen
Roter Hut, kalte Finger, offene Tür – willkommen im Wiener Eiszauber.

Vereiste Teiche und ihre Bedeutung 


Dieser Winter ist besonders kalt. Eine klare, beißende Kälte, die das

Jänner im Foto Arsenal: Science/Fiction – A Non-History of Plants

Vor einiger Zeit im Jänner, bei richtigem Wiener Schmuddelwetter, habe ich mich in meinen Mantel und wärmsten Schal gehüllt und bin ins Foto Arsenal Wien spaziert – ein Ort, der seit 2025 so viel frischen Wind in die Fotografie bringt und mir bei jedem Besuch eine echte Freude bereitet. 

Dort lief gerade die Ausstellung Science/Fiction – A Non-History of Plants (vom 4. Oktober 2025 bis 18. Jänner), und die hat mich wirklich berührt. Fotos, die Pflanzen zu einem anderen Leben erwecken - anstatt nur dazustehen, Schatten zu spenden, hübsch zu sein oder gut zu schmecken. Am nachhaltigsten hat mich der Ton beeindruckt, der für uns Menschen hörbar gemacht wurde: wie die Pflanzenwelt untereinander kommuniziert. Ein tiefer Summton, fast wie ein langes "ooooommmm" – das hat sich in meinem Kopf festgesetzt, sodass sie nun auch mit mir sprechen. *lach
Ich lebe seit mehr als 30 Jahren als Vegetarierin, vielleicht hat mich der Summton ein klein bisschen deswegen irritiert, in der Art: Wow, kann man die Karotten und Paprikaschoten beim Kochen hören?! grusel Aber im Ernst: Es war eine liebevoll gestaltete Ausstellung. Sie hat mir gezeigt, wie viel Leben und vielleicht sogar "Gespräche" in jeder Pflanze stecken. Und das macht mich für den nächsten Salat gleich noch dankbarer.

Mein Outfit, Impressionen der Foto-Ausstellung und ein Video der Pflanzen-Kommunikation


Frau ü50 in schwarzem Mantel, schwarzen Skinny Jeans und großem weißen Fake-Fur-Schal

Hier bin ich im Jänner-Look – schwarzer Mantel, Skinny Jeans und der

Herbst des Lebens? Danke, ich ernte gerade meine besten Früchte!

 
Herbst des Lebens: Frau 50+ sitzt frech auf der Parkbank-Lehne und berührt goldene Blätter
Ja, ich bin die "ältere Dame", die auf der Parkbank-Lehne sitzt – bitte nicht ausschimpfen! 😂

Ich sitze lieber oben auf der Lehne als brav auf der Sitzfläche – weil ich noch lange nicht "brav" sein muss. 
Ich staune immer noch, wenn die Blätter golden werden.
Ich lächle, weil ich genau weiß: das hier ist meine Erntezeit – und sie schmeckt verdammt gut.

Kennt ihr das? Irgendwann sagt jemand "Herbst des Lebens" und meint eigentlich: jetzt