Outfits inspiriert von Parfüm-Flakons #4: Guess Seductive Blue

 
Die kleine Reihe "Outfits inspiriert von Parfüm-Flakons" geht weiter – heute ist Nummer 4 dran!
Nach Cacharel Noa (sanft & cremig), Elizabeth Arden 5th Avenue NYC Downtown (urban & feminin) und Cacharel Lou Lou (intensiv & nostalgisch) habe ich mich diesmal für einen Duft entschieden, der auf den ersten Blick gar nicht so "mein" wirkt: Guess Seductive Blue.

Das Damenparfüm duftet nach einer richtig coolen, selbstbewussten Mischung aus frischer Meeresbrise, Fruchtigkeit und einem dunklen Patchouli-Abschluss – irgendwie herb-frisch und gar nicht zu süß. Genau das hat mich angesprochen. Und natürlich auch der tiefblaue Flakon mit dem goldenen Schild. Meine Idee dazu für diese Parfüm-Outfit Reihe: das wird ein Allover-Blau-Outfit mit einem kleinen goldenen Überraschungselement.

Heute möchte ich euch gerne zeigen, wie ich den Duft in Kleidung umgesetzt habe: tiefes Blau von Kopf bis Fuß, wattierte Patchwork-Jeansjacke, Missoni-Schal, blaue Jeans mit einer schönen mittleren (genähten)Bügelfalte und – als Hommage an das goldene Schild – fingerfreie gelbe Handschuhe. Es fühlt sich modern, urban und dennoch weich an… genau wie der Duft selbst.

Allover-blaues Winter-Denim-Outfit inspiriert von Guess Seductive Blue – wattierte Patchwork-Jeansjacke, blaue Jeans mit mittlerer Bügelfalte, Missoni-Schal in Blautönen, fingerfreie gelbe Handschuhe als goldener Akzent, blaue Handtasche – feminin, urban & selbstbewusst

Blau ist so eine ehrliche Farbe – sie versteckt nichts, sie ist

Winter-Outfit mit rotem Hut: Türen auf zum frostigen Schweizer Garten Wien


Manchmal fühlt sich der Wiener Winter an wie ein altes Märchenbuch, das man nur durch eine ganz bestimmte Tür betreten kann. 

Vor allem, wenn dicke weiße Schneeflocken fallen und die Stadt für ein paar Tage in reinstem Weiß erstrahlt. In einer Großstadt bleibt der Schnee ja selten lange liegen - und auch jetzt ist er schon wieder Geschichte. Aber wenn es - wie diesen Winter - über längere Zeit richtig kalt bleibt, mache ich mich gern auf die Suche nach vereisten Teichen und zugefrorenen Wasserläufen.

Tür auf für den Winter im Schweizer Garten - und meinen roten Hut als kleinen Farbtupfer im Grau und Eis.

Looks of Lovet in rotem Hut, kariertem Mantel in Brauntönen, weißer Bluse, weiter schwarzer Hose und roter Handtasche – öffnet die große Tür zum Schweizer Garten Wien, Winter 2026 Looks of Lovet in rotem Hut und kariertem Mantel in Brauntönen
Roter Hut, kalte Finger, offene Tür – willkommen im Wiener Eiszauber.

Vereiste Teiche und ihre Bedeutung 


Dieser Winter ist besonders kalt. Eine klare, beißende Kälte, die das

Jänner im Foto Arsenal: Science/Fiction – A Non-History of Plants

Vor einiger Zeit im Jänner, bei richtigem Wiener Schmuddelwetter, habe ich mich in meinen Mantel und wärmsten Schal gehüllt und bin ins Foto Arsenal Wien spaziert – ein Ort, der seit 2025 so viel frischen Wind in die Fotografie bringt und mir bei jedem Besuch eine echte Freude bereitet. 

Dort lief gerade die Ausstellung Science/Fiction – A Non-History of Plants (vom 4. Oktober 2025 bis 18. Jänner), und die hat mich wirklich berührt. Fotos, die Pflanzen zu einem anderen Leben erwecken - anstatt nur dazustehen, Schatten zu spenden, hübsch zu sein oder gut zu schmecken. Am nachhaltigsten hat mich der Ton beeindruckt, der für uns Menschen hörbar gemacht wurde: wie die Pflanzenwelt untereinander kommuniziert. Ein tiefer Summton, fast wie ein langes "ooooommmm" – das hat sich in meinem Kopf festgesetzt, sodass sie nun auch mit mir sprechen. *lach
Ich lebe seit mehr als 30 Jahren als Vegetarierin, vielleicht hat mich der Summton ein klein bisschen deswegen irritiert, in der Art: Wow, kann man die Karotten und Paprikaschoten beim Kochen hören?! grusel Aber im Ernst: Es war eine liebevoll gestaltete Ausstellung. Sie hat mir gezeigt, wie viel Leben und vielleicht sogar "Gespräche" in jeder Pflanze stecken. Und das macht mich für den nächsten Salat gleich noch dankbarer.

Mein Outfit, Impressionen der Foto-Ausstellung und ein Video der Pflanzen-Kommunikation


Frau ü50 in schwarzem Mantel, schwarzen Skinny Jeans und großem weißen Fake-Fur-Schal

Hier bin ich im Jänner-Look – schwarzer Mantel, Skinny Jeans und der

Midi-Röcke im Winter: Warum sie für petite Frauen oft eine gute Wahl sind – wärmer, flexibler & hübsch

 
Als kleine Frau (petite Größe) und 60-Jähriger Erfahrung in einem Alpenland, kenne ich das Winter-Dilemma: Will man hübsch aussehen, friert man schnell – und will man warm bleiben, fühlt man sich oft eingepackt wie ein Paket. Im Winter liebe ich es Midi-Röcke zu tragen, auch wenn sie uns kleineren Frauen von Modeexpertinnen nicht gerade empfohlen werden. Sie wärmen viel besser als kurze Röcke oder Kleider (mehr Bein bedeckt = weniger Kälte!), sind super flexibel mit Jacke, Mantel oder Pullover kombinierbar und sehen bei uns kleinen Frauen oft sogar eleganter aus als gedacht. Kein "Mantelzwang" wie bei Minis (wenn das Outfit warm genug sein soll). Mit Stiefeln getragen sind die Beine vor niedrigen Temperaturen geschützt. Heute möchte ich euch eine meiner aktuellen Lieblingskombis mit dem Midi-Rock zeigen – einfach, warm und mit Spaß an Mode trotz Kälte.

Mein Winter-Outfit mit Midi-Rock


Petite Frau in cremefarbener Winterjacke, bordeauxfarbenem Pullover, grauem A-Linien-Midi-Rock aus dickem Stoff, dunkelbraunen Nieten-Stiefeln, Bordeaux-Creme-Tasche und Mütze – warmer Winter-Look für kleine Größen.

Das ist einer meiner aktuellen Winter-Looks: Die helle, cremeweiße Winterjacke