Über den Tellerrand geschaut: Warum fremde Wörter kein kulinarisches Abseits sind


Heute geht es um sprachliche Vielfalt und drei bunte vegetarische Rezepte, die Lust auf das Kochen im Herbst machen.

Ein kleines, kulinarisches Aha-Erlebnis hat mich diese Woche zum Nachdenken gebracht. Eine liebe Blogger-Kollegin hat eines meiner Rezepte auf ihrem Blog geteilt – worüber ich mich sehr gefreut habe. Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die liebe Tina von Tinaspinkfriday

In den Kommentaren darunter stolperte dann jedoch eine Leserin aus Deutschland über das österreichische Wort "Fisolen" und meinte: "Bei Fisolen dachte ich an Fisteln oder Fissuren … nicht so lecker."
Da dachte ich mir: Zeit für ein bisschen kulinarische und sprachliche Völkerverständigung. Denn man sollte ein traditionelles Wort nicht einfach abwerten, nur weil man es selbst nicht kennt. "Fisole" leitet sich übrigens vom lateinischen faseolus (mit italienischem Einfluss) ab und ist schlicht die österreichische Bezeichnung für die Gartenbohne – also ein Wort mit langer, ehrwürdiger Geschichte. 
Das Rezept, um das es ging, ist hier zu finden: Cremiger Feta im Reispapiermantel mit Fisolen.

In der Sprachwissenschaft gibt es für die Abwertung von Begriffen aus anderen Regionen oder Ländern sogar einen eigenen Ausdruck: Linguizismus. Damit ist gemeint, dass die eigene Sprachvariante als das "einzig Richtige" angesehen und alles andere als komisch, falsch oder – in diesem Fall – "nicht lecker" abgetan wird.

Gerade in der heutigen Zeit ist es doch so wichtig, Menschen aus anderen Ländern mit ihren eigenen Gewohnheiten, Traditionen und sprachlichen Besonderheiten mit Wertschätzung und Offenheit zu begegnen. Oft ist es einfach die Macht der Gewohnheit, die Vielfalt blockiert, statt sie als Bereicherung zu sehen.

Beim Essen sollten wir besonders neugierig sein und über den eigenen Tellerrand blicken. Sprache verbindet – genau wie gutes Essen. Und weil Genuss keine Grenzen kennt, möchte ich heute zeigen, wie wunderbar bunt und köstlich unsere Küchen sein können, wenn wir uns aufeinander einlassen. 💕

Über den Tellerrand geschaut: Die liebsten Rezepte des Monats


Da ich hier auf Looks of LoveT einmal im Monat die beliebtesten Rezepte von meinem Foodblog "Mei täglich Brot" mit euch teile, ist das heute die perfekte Gelegenheit dafür. 
Hier sind drei absolute Wohlfühlrezepte, die ganz ohne sprachliche Barrieren einfach nur glücklich machen:

Schneller Küchen-Glamour: Mein vegetarischer Flammkuchen

Knuspriger, länglicher vegetarischer Flammkuchen auf einem bunt gemusterten Teller, reich belegt mit gelber Tomatensauce, Mini-Paprika, Rucola und Rucolapesto.

Das perfekte, schnelle Wohlfühlessen für eine unkomplizierte Mahlzeit, das beweist, dass feiner

Wien - Eine Großstadt, die sich wie ein Dorf anfühlt


Der Spätsommer zeigt sich in Wien gerade von seiner allerschönsten Seite, und die warmen Sonnenstrahlen locken mich wie von selbst nach draußen. Wenn ich durch die Alleen spaziere, vergesse ich oft ganz schnell, dass ich in einer Millionenstadt lebe. 

Falls ihr ebenfalls in einer großen Stadt lebt, empfindet ihr das bei euch auch so?

Andrea vom Blog Looks of LoveT in einem Wiener Park. Sie trägt eine weite rote Hose, ein schwarz-weiß gestreiftes Top, eine schwarze Bluse, Sneakers und eine Sonnenbrille.

Eigentlich ist eine Großstadt wie Wien nämlich gar keine riesige, anonyme Metropole – im Grunde besteht sie

Vorher und Nachher – Mein Make-up-Look mit Max Factor und Revolution


Heute möchte ich wieder einmal einen kleinen Vorher-Nachher-Vergleich zeigen. Geschminkt habe ich einen zarten Make-up-Look bei dem der Lidschatten neu ist und auch der Lippenstift. 

Direkter Vorher-Nachher-Vergleich einer Frau Ü60: links ungeschminkt mit natürlicher Hautstruktur, rechts mit dezentem, frischem Make-up.

Ganz pur und ganz ich: Das authentische Älterwerden


Für mich gehört das authentische Älterwerden im Internet einfach ganz selbstverständlich dazu. Auf dem linken Bild seht ihr

Schätze aus dem Schrank: Wenn "alt“ zum neuen Lieblingsstück wird


Der Spätsommer zeigt sich in Wien gerade von seiner allerschönsten Seite. Es ist eine Jahreszeit, in der ich unheimlich gerne meinen Kleiderschrank durchforste, Sommerkleidung wegräume und die wärmeren Sachen nach vorne hänge. Auch Schaufensterbummel gehören beim Wechsel der Jahreszeiten bei mir dazu. 

Vielleicht geht es jemandem im Moment ganz ähnlich wie mir: Wer aktuell durch die großen Modegeschäfte blickt, kommt an einem Trend kaum vorbei – Leopardenmuster, wohin das Auge reicht! Manchmal nimmt es in den Regalen sogar so viel Platz ein, dass ich mir ein wenig mehr modische Vielfalt und andere Farbtupfer wünschen würde. Ich mag Leo-Prints zwar selbst sehr gerne, aber die schiere Masse in den Kollektionen hat mich diesmal eher dazu inspiriert, einen weiten Bogen um die Einkaufsstraßen zu machen. 
Stattdessen stelle ich mir meine Outfits zur Zeit gerne aus dem eigenen Schrank zusammen, bei dem die wichtigsten Teile schon eine halbe Ewigkeit in meinem Besitz sind. 

Diesmal ist ein ganz unkomplizierter Look aus echten Lieblingsstücken, die ich im Moment viel lieber trage als alles, was aktuell in den Geschäften angeboten wird.

Best Ager Mode für kleine Frauen ab Ü60: Andrea präsentiert ein herbstliches Alltagsoutfit mit blauem Kimono, weißer Bluse und einer braunen Wildleder-Fransentasche beim Spaziergang.

Mein heutiger Look: Eine modische Zeitreise

Für mein heutiges Outfit habe ich ausschließlich Teile kombiniert, die schon seit Jahren – teils Jahrzehnten – in meinem Besitz sind. Es ist ein Look voller