Wo früher die feine Wiener Gesellschaft in den Salons über Schnitzler und Klimt debattierte und philosophierte, wird man heute bereits beim Betreten der alten Häuser verzaubert. Zwischen prachtvollem Jahrhundertwende-Marmor und den filigranen Schmiedeeisengittern fühlt sich in den historischen Zinshäusern der Stadt selbst ein ganz normaler Schritt vor die Tür wie ein großer Bühnenauftritt an.
Wie ein Kulturhistoriker einst treffend über das Wiener Gesellschaftsleben schrieb:
"In Wien ist die Architektur eine ständige Unterhaltung zwischen den Jahrhunderten. Man tritt aus einem secessionistischen Stiegenhaus und blickt direkt in das barocke Herz der Stadt."
Wenn das Tor eines alten Zinshauses offensteht, kann ich selten widerstehen - ich muss einfach



