Auf der Wieden: Wiedner Hauptstraße mit Klimt, Hotel Triest – und Heimweh zu verkaufen


In der Blog-Reihe "Wiener Einkaufsstraßen" möchte ich euch heute gerne die Wiedner Hauptstraße im 4. Bezirk vorstellen. Sie wurde 2024 zur klimafitten Einkaufsstraße umgestaltet - ein wirklich wertvolles Prädikat, auch wenn der volle Umfang erst im Frühling richtig sichtbar wird, wenn alles grünt und blüht. Es gibt nun 1.300 m² neue Grünflächen, zusätzliche Bäume, verbesserte Fahrbahnüberquerungen für uns Fußgänger, mehr Sitzgelegenheiten und natürlich einen baulich getrennten 2-Richtungs-Radweg.

Das waren einige Fakten zu einer der lebendigsten Einkaufsstraßen im 4. Bezirk Wieden, mitten in Wien. Es sind hier Boutiquen, Ethno-Mode, Hutmacher, Geschäfte für Unterwäsche, Lederwaren, Schuhe, Juweliere, Parfümerien, Apotheken, Buchhandlungen, vergolder Werkstätten und noch vieles andere zu finden. Heute möchte ich mich dem Besonderen widmen, das hier zu entdecken ist. 

Ein (vielleicht) spannendes Detail: Im 4. Bezirk (Wieden) wohnt man in Wien nicht "in Wieden", sondern "auf der Wieden" - ein Begriff, der bis ins Jahr 1211 zurückreicht.   

Das beeindruckende Klimt-Mural an der Hauswand


Farbenfrohes Street-Art-Mural von Eduardo Kobra mit Gustav Klimt und Katze an der Wiedner Hauptstraße 78 in Wiens 4. Bezirk Wieden.

Beginnen möchte ich mit einem Kunstwerk auf der Wiedner Hauptstraße. Es ist ein farbenprächtiges

Kariert & Rosa im Prater: Die winzige Republik Kugelmugel in der Hauptallee

Der berühmte Prater in Wien besteht nicht nur aus dem großen Vergnügungsteil mit vielen Fahrgeschäften, Karussells, Achterbahnen und anderem Attraktionen (in diesem Beitrag zu sehen). Ein anderer, großer Teil der Prater-Fläche sind Bäume, Wiesen und die Prater Hauptallee. Bereits 1537 unter Kaiser Ferdinand I. angelegt, diente sie ursprünglich als repräsentativer Weg zur höfischen Jagd und wurde später zum beliebten Ort für Kutschenfahrten und Lustbarkeiten. Heute trifft man hier Spaziergänger, Jogger und Radfahrer. 

Geht man die Hauptallee entlang, stößt man auf eine kleine Kuriosität: die Republik Kugelmugel. 

Heute zeige ich euch mein aktuelles Outfit (Hose in sehr kleinem Karomuster in warmen Brauntönen, rosa Pullover und beige Cordjacke) und ein paar Fotos von diesem Spaziergang. Es war ein richtig trüber Nachmittag, doch von der Stimmung her schön.

LoveT in meinem Winter-Outfit vor einer Station der Liliputbahn im Wiener Prater – karierte Hose in Brauntönen, rosa Rollkragenpullover, beige Cordjacke
Vor einer Station der Liliputbahn in der Prater Hauptallee

Ich stehe hier in der Prater Hauptallee, hinter mir ist eine der Stationen der Liliput-Bahn - die kleine Bahn, mit der man durch

Essence The Jeans Club Eyeshadow Stick: Mein ehrlicher Versuch (nicht perfekt, aber gerettet)

Heute möchte ich mal ganz offen über Beauty reden – und zwar über ein kleines Make-up-Experiment, das nicht ganz so gelungen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber genau das finde ich auch wichtig zu zeigen: Selbst wenn man schon über 40 Jahre Schmink-Erfahrung hat (ja, ich zähle mit! *lach), klappt nicht immer alles auf Anhieb. Und das ist okay!

Ich habe mir aus der Limited Edition "The Jeans Club" von essence den Eyeshadow Stick in einem wunderschönen dunklen Blau gekauft (Shade "I'm True Blue" – cremig, kühler Farbton, intensiv). Ich wollte damit ein schnelles, cooles Augen-Make-up schminken.

Aufgetragen hat sich der Eyeshadow Stick toll: super cremig, leicht zu verblenden. Aber bei meinen Schlupflidern war der Ton dann doch etwas zu dunkel und hat optisch auf das Auge "gedrückt" – der Blick wirkte enger und müder, als mir lieb war. Kennt ihr das? Man probiert was Neues aus, und plötzlich denkt man: "Hm, das ist nicht ganz meins..."

Statt alles abzuschminken, habe ich einfach improvisiert: Einen helleren, goldenen Lidschatten (einen aus meiner Sammlung, schimmernd und aufhellend) locker darübergepinselt. Und siehe da – das hat den Blauton aufgehellt, den Blick offener gemacht und dem Ganzen einen sanften Glow gegeben. Nicht perfekt, aber viel besser und für den einen Tag tragbar. 

(Und hier die Fotos: Zuerst mit geschlossenen Augen, damit das Ergebnis gut zu sehen ist, dann die Swatches vom blauen Stick, dem Gold und beides zusammen und zum Schluss der Gesamteindruck im Portrait.)

Geschlossene Augen mit Make-up aus dem Essence The Jeans Club Eyeshadow Stick in dunklem Blau – zeigt das Ergebnis auf Schlupflidern: etwas zu dunkel und optisch drückend – ehrlicher Beauty-Alltag ab 50+

Merke in letzter Zeit immer öfter, dass mir

Denim – so mag ich es am liebsten | Bloparade Ü30

Plaudern wir ein bisschen über einen der beliebtesten und einflussreichsten Stoffe in der Mode: Jeder kennt ihn und fast alle tragen ihn irgendwann. Denim - auf den Straßen Wiens vor allem in Form vom Jeans am öftesten zu sehen. 

Es ist Ende des Monats und somit wieder Zeit für eine neue Blogparade der Ü30 Blogger & Friends
Das Thema diesmal: "Denim - so mag ich es am liebsten".

Jeans sind eines der am weitesten verbreiteten Kleidungsstücke der Welt. Und so mag es kaum zu glauben sein, dass ich Jeans erst weit über 50 richtig in mein Herz geschlossen habe. Zwar hatte ich immer eine Jeans oder eine Jeansjacke im Schrank, getragen hatte ich sie allerdings wenig. Die echte Denim-Liebe hat bei mir fast genau in den Wechseljahren begonnen. Klingt erstmal nach einem Fragezeichen? Meine Theorie ist: Damals hat sich meine Figur ziemlich verändert - und tut es ü60 immer noch weiter. Seitdem fühle ich mich in meinen Jeanshosen einfach zu Hause. 

Jeans represent democracy in fashion
Giorgio Armani 

Klassisches Denim-Outfit einer reifen Frau in Wien – gerade Jeans, weiße Bluse, braun-karierter Mantel, lila Hut und dunkle Mauve-Handtasche – femininer City-Look für den Alltag ab 50

Einer meiner Jeans-Lieblingslooks: Eine blaue Jeans (eine, die ich sehr oft trage, da sie einfach perfekt sitzt), dazu