Ja, ich bin die "ältere Dame", die auf der Parkbank-Lehne sitzt – bitte nicht ausschimpfen! 😂
Ich sitze lieber oben auf der Lehne als brav auf der Sitzfläche – weil ich noch lange nicht "brav" sein muss.
Ich staune immer noch, wenn die Blätter golden werden.
Ich lächle, weil ich genau weiß: das hier ist meine Erntezeit – und sie schmeckt verdammt gut.
Ich staune immer noch, wenn die Blätter golden werden.
Ich lächle, weil ich genau weiß: das hier ist meine Erntezeit – und sie schmeckt verdammt gut.
Kennt ihr das? Irgendwann sagt jemand "Herbst des Lebens" und meint eigentlich: jetzt wird’s langsam ruhiger, grauer, kälter.
Ich sehe das ein kleines bisschen anders.
Für mich ist der Herbst des Lebens eher die Zeit, in der man die Früchte erntet, die man jahrelang gepflanzt hat
- ein Alltag, der meist genau so funktioniert, wie man ihn sich immer gewünscht hat
- Freundschaften, die 20, 30, 40 Jahre halten
- die Freiheit, ganz genau zu wissen, was mir wirklich gut tut – und was ich getrost sein lassen kann- und ja, auch die Freiheit, auf Parkbänken rumzuklettern, ohne sich dafür zu rechtfertigen *lach
Die Enten wissen: auch im Herbst kann man noch gemütlich plantschen.
Sie wird nicht weniger schön, nur weil der Sommer vorbei ist.
Sie wird bunter, intensiver, ehrlicher.
Und dann lässt sie los – ohne Wehmut, sondern mit Grazie.
Goldener Teppich
So sieht also ein richtig schöner Lebens-Herbst aus – bunt, leicht und mit ganz viel Glanz!
(Und ich darf mittendrin herumhüpfen.)




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