Winter-Outfit mit rotem Hut: Türen auf zum frostigen Schweizer Garten Wien


Manchmal fühlt sich der Wiener Winter an wie ein altes Märchenbuch, das man nur durch eine ganz bestimmte Tür betreten kann. 

Vor allem, wenn dicke weiße Schneeflocken fallen und die Stadt für ein paar Tage in reinstem Weiß erstrahlt. In einer Großstadt bleibt der Schnee ja selten lange liegen - und auch jetzt ist er schon wieder Geschichte. Aber wenn es - wie diesen Winter - über längere Zeit richtig kalt bleibt, mache ich mich gern auf die Suche nach vereisten Teichen und zugefrorenen Wasserläufen.

Tür auf für den Winter im Schweizer Garten - und meinen roten Hut als kleinen Farbtupfer im Grau und Eis.

Looks of Lovet in rotem Hut, kariertem Mantel in Brauntönen, weißer Bluse, weiter schwarzer Hose und roter Handtasche – öffnet die große Tür zum Schweizer Garten Wien, Winter 2026
Roter Hut, kalte Finger, offene Tür – willkommen im Wiener Eiszauber.

Vereiste Teiche und ihre Bedeutung 


Dieser Winter ist besonders kalt. Eine klare, beißende Kälte, die das Wasser im Schweizer Garten in Eis verwandelt hat. Die Teiche sind zugefroren, der Wasserlauf erstarrt – und die Welt drinnen wirkt wie eingefroren in der Zeit. So seltsam es klingt, ich liebe diese Stimmung sehr. Die Kälte passt zu den kahlen Bäumen und fast schon grauen Wiesen. 

Zugefrorener Teich im Schweizer Garten Wien – stiller Winterzauber im Februar 2026.

Ein zugefrorener See hat etwas Magisches und zugleich Melancholisches. In alten Geschichten ist er oft der Ort, an dem die Welt stillsteht – ein Spiegel der Seele, unter dem das Leben weiterfließt, nur unsichtbar. In Hans Christian Andersens Die Schneekönigin sitzt Kai auf dem riesigen, gefrorenen See, den die Schneekönigin "Spiegel der Vernunft" nennt, und alles Gefühl erstarrt unter dem Eis. In manchen nordischen Märchen wird der zugefrorene See zum Tor zwischen den Welten, wo das Sichtbare ruht und das Unsichtbare wartet, bis der Frühling es wieder befreit. Hier im Schweizer Garten wirkt er wie ein gefrorenes Geheimnis, das nur der Winter bewacht.

Zugefrorener Teich im Schweizer Garten Wien mit drei großen Steinen am Ufer – frostige Winterstimmung Februar 2026.

Zugefrorener Wasserlauf im Schweizer Garten Wien – ruhiger, eisiger Winterblick Februar 2026.

Rabe am Ufer des zugefrorenen Teichs im Schweizer Garten Wien – mystische Winterszene Februar 2026.

Looks of Lovet in rotem Hut und kariertem Mantel schließt die große Tür zum Schweizer Garten – Abschied vom frostigen Wiener Winter Februar 2026.

Doch irgendwann muß ich die Tür zum vereisten See wieder schließen und zurück in den Großstadt-Dschungel gehen. Aber die Ruhe vom Schweizer Garten nehme ich noch eine Weile mit. 
Ich drehe mich noch einmal um, winke dem Raben zu und schließe die Tür – bis bald, lieber Garten.

Details zum Outfit mit rotem Hut 

Hut: Rot, von Vianello – einer traditionellen Kärntner Firma, die seit Jahren für italienisch inspirierte Mode und Hüte steht.
Mantel: Kariert in Brauntönen - H&M
Bluse: Weiß, klassisch - Takko Fashion
Hose: Schwarz, weites Bein, Only
Tasche: Rot, pasend zum Hut - Bijou Brigitte
Boots: Dunkelbraun - Deichmann


Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag
liebst, LoveT

2 Kommentare:

  1. Was für ein schöner, poetischer Text - und wie wahr, Eis und Schnee verzaubern die Welt... aber der Winter heuer war so kalt und oft grau, dass ich mich inzwischen wieder nach Blüten, Farbe und Wärme sehne.
    Und was für ein hübscher roter Hut, der steht dir fantastisch! <3
    Liebe Grüße

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  2. Hi Andrea, thank you for the interesting and very beautiful winter story. You look wonderful in your red hat! I'm already looking forward to spring; I'm tired of the low temperatures and this grayness. Best regards, have a good week, and stay well.

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