In den Kommentaren darunter stolperte dann jedoch eine Leserin aus Deutschland über das österreichische Wort "Fisolen" und meinte: "Bei Fisolen dachte ich an Fisteln oder Fissuren … nicht so lecker."
Da dachte ich mir: Zeit für ein bisschen kulinarische und sprachliche Völkerverständigung. Denn man sollte ein traditionelles Wort nicht einfach abwerten, nur weil man es selbst nicht kennt. "Fisole" leitet sich übrigens vom lateinischen faseolus (mit italienischem Einfluss) ab und ist schlicht die österreichische Bezeichnung für die Gartenbohne – also ein Wort mit langer, ehrwürdiger Geschichte.
Das Rezept, um das es ging, ist hier zu finden: Cremiger Feta im Reispapiermantel mit Fisolen.Gerade in der heutigen Zeit ist es doch so wichtig, Menschen aus anderen Ländern mit ihren eigenen Gewohnheiten, Traditionen und sprachlichen Besonderheiten mit Wertschätzung und Offenheit zu begegnen. Oft ist es einfach die Macht der Gewohnheit, die Vielfalt blockiert, statt sie als Bereicherung zu sehen.
Beim Essen sollten wir besonders neugierig sein und über den eigenen Tellerrand blicken. Sprache verbindet – genau wie gutes Essen. Und weil Genuss keine Grenzen kennt, möchte ich heute zeigen, wie wunderbar bunt und köstlich unsere Küchen sein können, wenn wir uns aufeinander einlassen. 💕
Da ich hier auf Looks of LoveT einmal im Monat die beliebtesten Rezepte von meinem Foodblog "Mei täglich Brot" mit euch teile, ist das heute die perfekte Gelegenheit dafür.
Schneller Küchen-Glamour: Mein vegetarischer Flammkuchen
Mein Herbstteller mit Fenchel, Karotten, Rucola und Gewürzreis
Heiß & Kalt verführt: Kräuter-Paprika mit schmelzendem Brie & frischen Beeren
Lassen wir uns also weder den Appetit noch die Freude an der sprachlichen Vielfalt verderben. Beim nächsten Mal, wenn uns ein unbekanntes Wort begegnet, fragen wir einfach neugierig nach, anstatt es abzuwerten. Denn Vielfalt, ob auf dem Teller oder im Wörterbuch, macht das Leben erst richtig geschmackvoll. 💕
Wie sieht es bei euch aus?
Über den Tellerrand geschaut: Die liebsten Rezepte des Monats
Hier sind drei absolute Wohlfühlrezepte, die ganz ohne sprachliche Barrieren einfach nur glücklich machen:
Das perfekte, schnelle Wohlfühlessen für eine unkomplizierte Mahlzeit, das beweist, dass feiner Genuss nicht immer stundenlanges Kochen braucht.
Hier geht es direkt zu meinem Rezept
Ein Gericht voller leuchtender Farben, das schon beim Anrichten pure Freude bringt.
Hier geht es direkt zu meinem Rezept
Eine harmonische Geschmackswelt aus wenigen, feinen Zutaten, die in kaum fünfzehn Minuten auf dem Tisch steht.
Hier geht es direkt zu meinem Rezept
Wie sieht es bei euch aus?
Welche kulinarischen Begriffe oder Traditionen aus eurer Heimat oder euren Reiseländern liebt ihr besonders?
Habt ihr beim Entdecken neuer Küchen auch schon einmal ein Wort oder ein Gericht völlig falsch verstanden? Ich freue mich auf eure Geschichten.
liebst, LoveT



Andrea, your blog looks so delicious today!!!
AntwortenLöschenThank you so much! I'm glad you enjoyed the colorful vibes today.
LöschenSuch a colourful meal!
AntwortenLöschenGreeting,
G.
Thank you, Giorgio! Greetings back to you :)
LöschenBoth recipes sound divine! 🤤 I completely agree exploring new culinary terms and flavors is what makes food so exciting. "Umami" is one concept I fell in love with learning about once I realized what that deep savory flavor actually was! Thanks for sharing such a lovely post 🫶
AntwortenLöschenThank you for sharing! "Umami" is indeed a fascinating concept and shows exactly how enriching it is to discover new culinary worlds. Glad you liked the post!
LöschenDelicioso todo!!
AntwortenLöschenThank you so much! Sending you very best wishes.
LöschenYummy
AntwortenLöschenThank you, Christine
LöschenDeine Gerichte/Rezepte sehen durch die Bank sehr lecker und inspirierend aus. Danke dafür.
AntwortenLöschenIch glaube gar nicht, dass die "Wortübersetzung" böse gemeint war, oder sich jemand lustig machen wollte. Bei uns gibt es ja auch verschiedene, regionale Wörter für Lebensmittel. Kartoffeln/Erdäpfel, Lauch/Porree (porrum). Bayrisch ist eine romanisch geprägte Sprache. Brötchen/Semmel. Pfannkuchen, Krapfen etc.
BG Sunny
Danke dir, Sunny.
LöschenIch glaube auch nicht, dass der Kommentar arg bösartig gemeint war. Wollte nur mal anmerken, dass es einfach nicht die feine Art ist. :D
Semmel und Krapfen sagen wir in Österreich auch.
Gute Nacht und liebe Grüße
Se ve muy rico y sano. Gracias por las recetas. Te mando un beso
AntwortenLöschenThank you so much!
LöschenSending a warm greeting back to you
Hallo liebe Andrea,
AntwortenLöschenDeine Gerichte sind DER Traum. Und mit den Bezeichnungen habe ich keine Schwierigkeiten, im Gegenteil. Da ich österreichische Wurzeln habe freue ich mich immer darüber, das weckt Kindheitserinnerungen.....
Dankeschön und ganz liebe Grüße
Mobi
Liebe Mobi,
Löschendanke dir von Herzen für deinen lieben Kommentar!
Schön, dass die österreichischen Bezeichnungen bei dir Kindheitserinnerungen wecken.
Mir geht es mit italienischen Gerichten und Begriffen ganz ähnlich – ich war als Kind viel in Italien und fühle mich dadurch auch heute noch besonders verbunden.
Ganz liebe Grüße zurück
I think different regional , cultural or dialect words greatly enrich our lives.
AntwortenLöschenThank you for sharing!
Thank you, Ivana! I completely agree – different regional and cultural words really enrich our lives.
LöschenThe food you shared looks both healthy and delicious! You are a talented chef.
AntwortenLöschenThank you so much! Glad you like the recipes 😊
LöschenDa hast du komplett recht liebe Andrea. Wenn ich etwas nicht verstehe oder kenne frage ich nach.Und ich liebe den kulturellen Austausch, nicht nur beim Essen. Mein Mann ist Pole und ich koche mittlerweile einen Mix aus deutscher und polnischer Küche.Auch Italienische, asiatische,französische oder österreichische Küche gibt es bei mir.Deswegen gefällt mir dein Foodblog so gut habe schon viele Anregungen geholt.
AntwortenLöschenIn Deutschland gibt es sogar für ein und dasselbe Lebensmittel verschiedene Begriffe wie z.Bsp.Brötchen,heißen in Hamburg Rundstücke,in Berlin Schrippen,im süddeutschen Weckle.
Außerdem erkennt man oft im Rezept um was es sich handelt.
In diesem Sinne alles Liebe.
Pippi
Liebe Pippi,
Löschendanke dir für deinen netten und offenen Kommentar.
Genau so sehe ich das auch – einfach nachfragen, wenn man etwas nicht kennt.
In Wien ist Essen etwas sehr Persönliches, und wir verbinden unbekannte Wörter oder Gerichte normalerweise nicht mit etwas Negativem. Unsere Küche ist von vielen Ländern geprägt – von Polen, Kroatien, Tschechien, Ungarn und anderen – deshalb fühlt sich Offenheit hier ganz natürlich an.
Liebe Grüße an dich und deinen Mann!
Your dishes look absolutely delicious 😋
AntwortenLöschenThank you so much, Maria! I'm so happy you like the look of these autumn recipes. 🌺
LöschenAnd all three recipes look delicious, but the vegetarian Flammkuchen and the autumn plate with fennel, carrots and spiced rice especially caught my attention.
AntwortenLöschenKisses
Thank you, dear Joanna! The Flammkuchen and the autumn rice plate are indeed my absolute favorites for cozy days. They are so quick to make.
LöschenKisses
I love how colourful and vibrant your dishes look! I love what you said about having curiosity <3
AntwortenLöschenThank you so much <3 I truly believe that curiosity and openness make life (and food) so much more beautiful and interesting.
LöschenAndreia boas receitas, desejo uma ótima quinta-feira bjs.
AntwortenLöschenThank you so much, Lucimar. I'm glad you enjoyed the recipes.
LöschenI wish you a wonderful and lovely weekend ahead.
Jaaa, du hast recht, wie unterschiedlich manche Wörter doch sein können! 😄 Gerade das finde ich an unseren Blogs auch so schön: Man lernt ständig etwas Neues und entdeckt nebenbei kleine Unterschiede, die man vorher gar nicht kannte.
AntwortenLöschenIch finde, ein bisschen Neugier und Offenheit schadet uns allen nicht. 😉 Sprache, Essen und Kultur dürfen schließlich bunt sein!
Deine drei Rezepte sehen köstlich aus! 😋 Ich liebe Flammkuchen, bin aber kein großer Fan von Brie. Vielleicht könnte ich dafür einfach einen anderen Käse nehmen. 😉💕
Liebe Grüße & Kuss,
Claudia
Danke für deinen netten Kommentar liebe Claudia. Genau das mag ich auch so sehr an unseren Blogs: Man entdeckt ständig kleine Unterschiede und lernt nebenbei etwas Neues. Ein bisschen Neugier und Offenheit tut einfach gut – Sprache, Essen und Kultur dürfen und sollen ruhig bunt und vielfältig sein.
LöschenFreut mich sehr, dass dir die Rezepte gefallen! Beim Flammkuchen sind wir uns einig. Und beim Brie kannst du vielleicht Feta nehmen, falls er dir schmeckt.
Liebe Grüße und einen Kuss zurück! 💕
Ziegenkäse könnte ich mir auch wunderbar vorstellen, statt Brie.
AntwortenLöschenGuten Morgen Andrea, zuerst möchte ich mich für den Link bedanken. 💕 Tatsächlich google ich immer Begriffe, die ich nicht kenne. Das tue ich häufig, denn meine schweizer Freundin Priska hat auch viele andere kulinarische Begriffe im Repertoire.😅
Wie lecker deine Gerichte immer aussehen muss ich auch erwähnen. Passen auch wunderbar gerade zur Jahreszeit. Wir haben eine Mannheimer Spezialität, die Mannemer Dreck heißt. Das sind feine Schokoladenlebkuchen. Als ich das zum ersten Mal hörte war ich sehr irritiert.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina
Guten Morgen Tina,
Löschenvielen Dank für deinen netten Kommentar. 💕 Schön, dass du unbekannte Begriffe einfach nachgoogelst – ich mache das auch so. Mannemer Dreck als Name für Schokoladenlebkuchen ist wirklich witzig. Gott sei Dank lebe ich vegetarisch, sonst hätte ich bestimmt ein Rezept mit unserer in Österreich extrem beliebten Wurst gezeigt. Die Klobasse 😅😂
Und ja, Ziegenkäse statt Brie kann ich mir auch gut vorstellen.
Dir auch einen schönen Tag und liebe Grüße zurück!
Those recipes look truly scrumptious Andrea. I particularly like the sound of the vegetarian Flammkuchen! xxx
AntwortenLöschenThese look like healthy dishes and easy to make. Have a lovely and peaceful weekend, my friend.
AntwortenLöschen