Heute möchte ich mal ganz offen über Beauty reden – und zwar über ein kleines Make-up-Experiment, das nicht ganz so gelungen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber genau das finde ich auch wichtig zu zeigen: Selbst wenn man schon über 40 Jahre Schmink-Erfahrung hat (ja, ich zähle mit! *lach), klappt nicht immer alles auf Anhieb. Und das ist okay!
Aufgetragen hat sich der Eyeshadow Stick toll: super cremig, leicht zu verblenden. Aber bei meinen Schlupflidern war der Ton dann doch etwas zu dunkel und hat optisch auf das Auge "gedrückt" – der Blick wirkte enger und müder, als mir lieb war. Kennt ihr das? Man probiert was Neues aus, und plötzlich denkt man: "Hm, das ist nicht ganz meins..."
Statt alles abzuschminken, habe ich einfach improvisiert: Einen helleren, goldenen Lidschatten (einen aus meiner Sammlung, schimmernd und aufhellend) locker darübergepinselt. Und siehe da – das hat den Blauton aufgehellt, den Blick offener gemacht und dem Ganzen einen sanften Glow gegeben. Nicht perfekt, aber viel besser und für den einen Tag tragbar.
(Und hier die Fotos: Zuerst mit geschlossenen Augen, damit das Ergebnis gut zu sehen ist, dann die Swatches vom blauen Stick, dem Gold und beides zusammen und zum Schluss der Gesamteindruck im Portrait.)
Was ich daraus mitnehme: Dunkle, intensive Farben wie dieses Dunkelblau sind wunderschön – aber bei Schlupflidern oder reifer Haut tun sie auf dem beweglichen Lid aufgetragen nicht viel für mich. Vielleicht probiere ich den Eyeshadow Stick einfach mal nur als Liner/ Akzent zu nutzen, statt flächig damit zu schminken.
Merke in letzter Zeit immer öfter, dass mir dunkle Farben nicht mehr so gut stehen wie noch vor ein paar Jahren. Den Eyeshadow-Stick finde ich immer noch wunderschön - nur eben nicht mehr an mir.
Wünsche euch einen schönen Sonntag!
liebst, LoveT



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